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:: 16.11.2008
Zeitungsmeldungen zum Blitz-Comeback von Markus Katzer
Meckys frühzeitiges Comeback nur zweieinhalb Wochen nach seinem Bänderriss sorgt für Aufsehen in den Medien. Im Interview mit laola spricht er auch darüber wie das schnelle Comeback möglich war.
Die Kronen Zeitung schreibt:
"Einer widerlegt medizinische Diagnosen: Nach dem Cup-K.O. gegen Ried vor zweieinhalb Wochen meinte Rapid-Arzt Benno Zifko nach einer Magnetresonanz des lädierten Knöchels von Markus Katzer, das der wegen eingerissener Bänder erst wieder 2009 spielen werde. Die Arbeit mit Fitnesstrainer Christian Canestrini und ein gekonnter Tapeverband von Masseur Wolfgang Frey machten das Okay von Zifko ebenso möglich wie der ausgeprägte Wille von Katzer. Der auch Pacult imponierte ("Manche schenken Schmerzen nicht viel Beachtung")"
laola1.at widmet dem Comeback einen ganzen Artikel:
Er war die Überraschung des Abends.
Markus Katzer stand beim 5:0 seiner Rapid gegen den LASK von Beginn an in der Startformation.
Natürlich ist diese Tatsache allein grundsätzlich nicht das Unvorhersehbare gewesen, sondern die ganzen Umstände.
Der Außenverteidiger hatte im Cup-Spiel gegen Ried (2:3) einen Außenknöchelbandriss erlitten - unglaubliche 18 Tage später stand er nun wieder in der Startelf von Coach Peter Pacult.
"Bin stolz auf mich"
"Ich habe einfach von Beginn an geschaut, dass ich eine gute Therapie mache. Darauf bin ich sehr sehr stolz, dass mir das gelungen ist. Die Tatsache, dass es so schnell gegangen ist, ist natürlich zusätzlich schön", erzählt der 28-Jährige im Gespräch mit LAOLA1.
Dass Katzer noch vor der Winterpause wohl spielen würde, ließ Pacult im Pressegespräch vor dem Match gegen die Linzer anklingen.
Doch die 17.000 Fans im St. Hanappi waren hörbar überrascht, als "Mecky" ins Stadion zum Aufwärmen einlief.
Wenn Pacult über einen "seiner Schlüsselspieler" spricht, verwendet er nicht selten in diesem Zusammenhang das Wort Vorbild.
"Ab Minute eins alles richtig machen"
"Es gibt solche die haben nicht den absoluten Willen und manche eben schon. Mecky ist so einer. Zusammen mit unserem Fitnesstrainer Christian Canestrini bildet er ein tolles Team, das so etwas schaffen kann", erklärt der Trainer.
Den absoluten Willen zeigte Katzer also schon von Beginn der Verletzung an.
"Man muss ab Minute eins einfach alles richtig machen. Also richtig behandeln lassen, auch auf die Ernährung schauen und Schritt für Schritt vorgehen. Die Physiotherapie ist bei mir zudem gut angeklungen", gibt der ehemalige Nationalspieler preis.
Katzers Routine
Aufgrund seiner schon vielen schweren Verletzungen (u.a. Kreuzbandriss) hat Katzer in dieser Hinsicht auch schon eine gewisse Routine entwickelt: "ich weiß nun schon, wie ich mich in so einer Situation zu verhalten habe."
73 Minuten dauerte der Comeback-Einsatz gegen einen dankbaren Gegner aus Linz..
"Wir hätten den LASK noch höher wegschießen können. Aber man hat dadurch gesehen, dass das Derby nicht mehr in unseren Köpfen vorhanden war", zeigt sich der Fast-Schwiegersohn von Hans Krankl natürlich zufrieden.
Nächste Woche wird das allerdings kein Honiglecken bei Sturm Graz, die seit sieben Spielen ohne Punktverlust sind, wie auch Katzer weiß: "Das wird sehr schwierig."
In jedem Fall wird der sympathische Abwehrspieler dann wieder dabei sein - und wohl noch fitter als gegen den LASK.
Auch Österreich ist begeistert:
"Da hat der Rapid-Doc ganze Arbeit geleistet: Nur 17 Tage nach seinem Bänderriss im Cup gegen Ried ist Markus Katzer wieder fit."
Den ganzen Bericht findet Ihr hier (Anklicken um zu vergrößern):










